Unser Wald, Balsam für die Seele und für das Immunsystem

Viele Menschen merken, dass sie bei Aufenthalten in der Natur gut entspannen können, mehr Distanz zu den Anforderungen des Alltags bekommen und Naturerfahrungen ihr Wohlbefinden steigern. Mittlerweile wurden diese subjektiven Erfahrungen und Empfindungen vielschichtig erforscht.

Insbesondere der Wald und seine Auswirkungen auf den Menschen ist seit Jahren ein Forschungsthema. Dabei fand man Erstaunliches heraus. Beispielsweise senkt sich während eines Aufenthalts im Wald bei vielen Menschen der Blutdruck.

Der Wald bietet von sich aus eine angenehme, ruhige Atmosphäre und eine besonders frische Luft. Diese Luft enthält wesentlich weniger Staubpartikel als die Stadtluft. Außerdem befinden sich in dieser frischen Luft Stoffe der Pflanzen, sogenannte Terpene. Das sind Stoffe, mit denen Bäume und andere Pflanzen untereinander kommunizieren. In einer Studie wurde festgestellt, dass diese Terpene bestimmte Zellen unseres Immunsystem anregen. Schon ein Waldspaziergang kann das bewegen. Regelmäßige Aufenthalte im Wald sind daher sehr unterstützend für unser Abwehrsystem.

Auch die Gerüche, die wir bewusst wahrnehmen, können sich positiv auf uns auswirken. Der Geruch der Tannennadeln, der Erde, des Laubes stimulieren den Parasympathikus, ein Nerv, der u.a. auch für Regeneration und Entspannung zuständig ist.

Geräusche des Waldes, Blätterrauschen, Vogelgezwitscher, können eine ähnliche Wirkung haben. Allein schon der Anblick von Bäumen, insbesondere wenn sie im vollen grün stehen, wirkt sich beruhigend auf Menschen aus.

Fazit:

Der Wald ist also eine Wellness – Oase, die für die meisten Menschen gut zu erreichen ist und zudem jedem kostenlos zur Verfügung steht. Bewegung im Wald kann u.a. die Stimmung heben, die Konzentration fördern, das Herz-Kreislauf-System stärken, unser Immunsystem anregen, Stress abbauen und Folgen von Stress mindern und ist somit förderlich für Wohlbefinden und Gesundheit.